Milchwirtschaftliche Laborantin
Milchwirtschaftlicher Laborant

Spannende Strukturen

Milchwirtschaftliche Laboranten (m/w) sichern die Qualität in allen Herstellungsstadien der Milchverarbeitung. Die Umsetzung dieser verantwortungsvollen Aufgabe gelingt über die Anwendung einer Vielzahl an unterschiedlichen chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Verfahren. Diese werden ständig mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen weiterentwickelt, so dass der Berufsalltag zwar klar strukturiert ist, dabei aber trotzdem spannend bleibt. Denn beim Überprüfen der Milch, der zu verarbeitenden Rohstoffe, des Wassers und der Milchprodukte ist man immer den hilfreichen Bakterien auf der Spur.

Vom Einsteiger zum Profi

Die 3 Jahre Ausbildungszeit nutzen wir intensiv, um unser Wissen an unsere Azubis weiterzugeben – beim Bedienen von Laborgeräten und Labor-EDV-Anlagen, bei der Auswahl und Entnahme von Proben und natürlich beim Dokumentieren und Auswerten der Untersuchungsergebnisse. In der Berufsschule werden diese Erfahrungen aus der Praxis mit theoretischen Fakten aus der Lebensmitteltechnologie und auch aus der Mathematik, Chemie und Physik verknüpft.

Forschergeist gesucht

Deshalb bringen all unsere Azubis neben der Mittleren Reife ein Interesse an Naturwissenschaften mit – ohne Bio und Chemie geht hier nichts. Qualitätssicherung erfordert analytische Fähigkeiten, die mit Engagement, Eigeninitiative und Teamgeist umgesetzt werden.

Sicher in die Zukunft

Geprüfte Laboranten (m/w) sind bei uns in allen Herstellungsstadien im Einsatz, ist doch Lebensmittelsicherheit ein Thema, das nicht nur mit der Erfüllung gesetzlicher Grundlagen verbunden ist, sondern vor allem mit der Verantwortung unseren Verbrauchern gegenüber. Mit dem Bewusstsein, aus kleinen Teilergebnissen Rückschlüsse auf komplexe Zusammenhänge ziehen und damit Fehlerquellen identifizieren zu können, leisten Laboranten (m/w) einen wichtigen Beitrag im gesamten Herstellungsprozess. Und wer diese vielfältigen Erfahrungswerte nutzen möchte, um
das Wissen weiter zu intensivieren, der kann zusätzlich Ökotrophologie studieren oder die Meisterausbildung machen.

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